Klimafreundliche Autos in Deutschland: die sozioökonomischen Auswirkungen

Die Verkehrswende hin zu klimafreundlichen Autos kann Wirtschaftswachstum und Beschäftigung ankurbeln – ist jedoch mit Herausforderungen verbunden. Das ist die zentrale Aussage einer neuen Studie von Cambridge Econometrics, Element Energy und M-Five im Auftrag der ECF. Experten aus der Automobilindustrie, Gewerkschaften, Verbraucherschutz- und Umweltverbänden sowie Zulieferern, Energieversorgern und Ladeinfrastrukturanbietern haben daran in den letzten eineinhalb Jahren mitgewirkt.

Die makroökonomische Analyse zeigt, dass sich ein schrittweiser Umstieg von importiertem Öl auf heimisch produzierten Strom und Wasserstoff positiv auf die deutsche Wirtschaft und Beschäftigung auswirken kann. Um das Potenzial zu heben sind jedoch signifikante Investitionen in Ladeinfrastruktur und Netzausbau notwendig. Die Studie geht davon aus, dass in den kommenden Jahren vor allem Hybrid- und Plug-In-Hybridfahrzeuge den Markt dominieren werden, langfristig dann batterieelektrische Fahrzeuge. Die Beschäftigung im Automobilsektor bliebe unter diesen Bedingungen bis zum Jahr 2030 stabil, würde danach jedoch sinken. Neue Jobs entstünden durch das generierte Wachstum vor allem im Dienstleistungssektor sowie in Sektoren im Umfeld neuer Antriebstechnologien.

  • Die Zusammenfassung des Reports ist hier verfügbar (Englisch).
  • Die Zusammenfassung des Reports ist hier verfügbar (Deutsch)
  • Der „Technical Report“ ist hier verfügbar (Englisch).