November-Ausgabe des ECF Energiepreis-Monitors für Deutschland & Polen

Beschleunigter Anstieg der Energiekosten – von niedrigem Niveau

  • Höhere Ölpreise verteuern Energieverbrauch in Deutschland im Oktober um 1,5 Prozent
  • Besonders starke Verteuerung von Heizöl
  • Rückgang der Preise für Gas und Zentralheizung bremst Energieteuerung

1-main_de-jpgBERLIN – Nach dem zwischenzeitlichen Hoch an den internationalen Ölmärkten hat sich auch der Anstieg der Energiepreise für Deutschlands Verbraucher im Oktober deutlich beschleunigt. Im Schnitt legten die Preise für alle Energiearten um 1,5 Prozent gegenüber September zu. Im September hatte der Anstieg bereits bei 0,7 Prozent gelegen. Mittlerweile sind die Kurse für Rohöl an den internationalen Märkten allerdings schon wieder gefallen – was sich dämpfend auf die Energieteuerung im November auswirken wird. Dies ergibt die jüngste Auswertung des Energiepreismonitors der European Climate Foundation (ECF).

Die Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.


Erneuter Anstieg der Energiepreise

  • Durchschnittliche Preise für Energie im Oktober um 0.6% gestiegen
  • Anstieg der Energiepreise wurde von Kraftstoffen und saisonaler Nachfrage nach Festbrennstoffen getrieben
  • Schwindende deflationäre Tendenzen der Energiepreise sorgen für Rückkehr von Inflation

1-main_de-jpgWARSCHAU – Der Oktober war der zweite Monat in Folge, in dem die Energiepreise gestiegen sind. Der Preisanstieg fiel zwar mit einem Plus von 0.6% etwas moderater als im September aus, infolge dessen stiegen die Energiepreise aber auf das höchste Niveau seit Anfang dieses Jahres. Am meisten trugen Kraftstoffe zum Anstieg des Energie Index bei. Ein weiterer signifikanter Faktor war der Anstieg der Preise für Festbrennstoffe, der von der saisonal bedingt hohen Nachfrage nach Heizungswärme getrieben war. Die durchschnittlichen Preise für polnische Verbraucher liegen aber immerhin noch 0,8% unter dem Niveau vom Oktober 2015.