Event 19.05.16, Berlin | Energiekosten als Standortkiller?

Im Streit um die Klimapolitik geht es immer wieder darum, ob und wie stark die Energiekosten der deutschen Industrie schaden. Die Hitze der Debatte steht dabei in auffälligem Widerspruch zum Mangel an umfassenden aktuellen Daten zur tatsächlichen Belastung. Diese Lücke zu füllen, ist Ziel des ersten monatlich aktualisierbaren Energiekosten-Index (EKI), den die Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Öko-Instituts im Auftrag der European Climate Foundation entwickelt haben. Dieser Index fasst erstmals alle Energiearten zusammen, berücksichtigt tatsächlich gezahlte Umlagen sowie Steuern; er ermöglicht einen Vergleich zwischen verschiedenen Branchen sowie unterschiedlich energieintensiven Bereichen der Industrie.

Anlässlich der Vorstellung des Index möchten wir mit Ihnen und unseren Gästen über die aktuelle Entwicklung von Energiekosten und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein:

„Energiekosten als Standortkiller?“

Podiumsdiskussion

am Donnerstag, 19. Mai, 12 bis 13.15 Uhr (kleiner Imbiss ab 11.30 Uhr)

im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz,

Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin

Programm

11.30

Kleiner Imbiss

12:00  

Vorstellung des Energiekosten-Index

Dr. Felix Matthes, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik beim Öko-Institut e.V.

Diskussion: „Energiekosten als Standortkiller?“

  • Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  • Dr. Michael Niese, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Metalle
  • Dr. Sonja Peterson, Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Instituts für Weltwirtschaft

Begrüßung und Moderation: Thomas Fricke, ECF

13.15

Ende

Anmeldungen nimmt Friederike Arndt gerne entgegen: friederike.arndt@europeanclimate.org

Anfahrt: www.bundespressekonferenz.de/service/anfahrt